27. und 28. Juli 2008 – Anno Domini in Luxembourg

Auf zur großen Abenteuer-Tour!
Dieses Wochenende ( vom 25. bis 27. Juli 2008) pilgerten die Koboldfreunde nach Luxemburg, um auch im Ausland ihren Irrlichtern zu folgen. Schon zum vierten Male spielten diese in der Landeshauptstadt auf, um zusammen mit Omnia, Poeta Magica, den Streunern und noch einigen anderen Gruppen Kurzweil und fröhliche Melodien unter das Volk, welches aus aller Herren Länder angereist war, zu bringen. Und so lauschten auch viele Begeisterte den Melodien (wenn auch nicht alle die Texte verstanden… aber das Mäh bei Madeleine ist ja glücklicherweise international…), bestaunten die Instrumente und ließen sich zum Mitklatschen überreden. Auffallend war die Fotowut einiger Touristen (jaa.. es waren auch Japaner dabei), die nicht nur Bands und Gaukler, sondern auch die wenigen Gewandeten auf dem Markt gnadenlos knipsten.
Auch Gaukellicht Melli war wieder mit von der Partie, die nicht nur Bälle und Keulen durch die Luft warf, sondern auch todesmutig auf dem Einrad übers Feuer sprang und zusammen mit Gaukler Nils das Feuer bändigte und das Publikum verzauberte.

Diesem wirklich wunderschönen Markt, der mit vielen interessanten Händlern, leckerem Essen und auch echt gutem Bier bestückt war tat lediglich ein sehr heftiges Gewitter gegen Abend einen Abbruch. Zwar war das Tanzen im Regen zu Omnias Klängen noch sehr lustig, aber als dann Stände und Koboldfreunde wegzuschwimmen drohten, die Musiker sich nicht mehr aus ihren Klosterkatakomben heraustrauten und das samstägliche Abendprogramm abgesagt wurde, waren wir den himmlischen Launen doch nicht mehr so gewillt.

So zogen sich die Koboldfreunde in ihre Burg zurück, die sie eigens für das Wochenende auf dem Zeltplatz in Kockelscheuer (wer kann das französisch aussprechen?) errichtet hatten und machten sich erst am nächsten Morgen wieder auf ins Mittelalter …

von: http://www.myspace.com/koboldfreunde

18. Juli 2008 – Schloß Ahrenthal

Ungewöhnlich spät machten sich die Koboldfreunde am 18. Juli auf den Weg zum beeindruckenden Schloss Ahrenthal, da der (Voll)Mondscheinmarkt (wie man dem Namen ja auch entnehmen kann) natürlich erst am Abend stattfand.
Zwar blieb der Himmel den ganzen Abend lang wolkenverhangen, aber die riesengroßen Wachssäulen, die eindrucksvolle Fackeln ergaben, zauberten eine schöne Athmosphäre rund um das beleuchtete Schloss mit stattlichem Burggraben.

Richtig romantisch wurde es, als die Irrlichter mit Harfe(n) und anderen Instrumenten im alten Burgsaal aufspielten und mit Liebes-, Tanz- und Märchenliedern die Zuhörer verzauberten. Auch auf dem nächtlichen Burghof staunte das Volk und spätestens nach dem sternenspritzerbeleuchtetem „Eno sagrado“ kam zur romantischen Abendstimmung auch noch ein kleinen bisschen Weihnachten dazu.
Auch die schöne Akkustik in der Kapelle wurde mit Harfenstücken und Winterliedern (wo wir schon einmal bei Weihnachten waren) erfüllt und beim abschließenden Tavernenspiel ging es mit Feuershow, Gaukelei und einem kleinen bisschen Schweinkram noch einmal hoch her.

Und auch die Koboldfreunde haben an diesem Freitag etwas Neues gelernt: Und zwar was Postgotischer Ethnoswing ist. Satolstelamanderfanz (die sich an dieser Stelle gegrüßt fühlen dürfen :-)) glänzte mit schönen und frechen Liedern und schickte das Volk, als der neue Tag eingeläutet wurde, mit zwei romantisch-swingenden Liebesliedern zum Zähneputzen und ins Bett. War ja auch spät genug …

und so fand der erste Ahrenthaler Mondscheinmarkt sein Ende und wird uns sicherlich als etwas anderer – aber sehr schöner – Markt im Gedächtnis bleiben.

von: http://www.myspace.com/koboldfreunde

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