Netzfang: Du – kannst nicht – vorbei! Eine mittelalterliche Zugangssperre

Archäologen haben eine Inschrift auf Burg Dringenberg gefunden, welche den Zugang zu einem Kellerraum verwehrt. Von wegen also Analphabetismus im Mittelalter, so ein Schriftzug hätte ja wohl wenig Sinn, wenn ihn keiner auswerten könnte.

Bislang ist allerdings nur der erste Teil der Inschrift dabei, der soviel sagt wie „Hier soll niemand hineingehen, es sei denn, er wolle uns…“

Nun ist die Extelligenz der Internet-Gemeinschaft gefragt: Unter welchen Bedingungen durfte man in den Raum? Musste man etwas mitbringen? Einen bestimmten Rang oder Beruf haben? Der ganze Artikel „Verbotsschild“ aus dem Mittelalter entdeckt auf epoc.de.https://zeugenberg.wordpress.com/wp-admin/post.php?post=4805&action=edit

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Über Jens Oliver "dae" Murer
I'm a software-developer and amateur photographer with a special interest in renaissance faires and event photography.

One Response to Netzfang: Du – kannst nicht – vorbei! Eine mittelalterliche Zugangssperre

  1. Holger says:

    >>Von wegen also Analphabetismus im Mittelalter,<<
    Das ist aber schon Spätmittelalter – und da gab es den ersten größeren Sprung in Sachen Lese- und Schreibfähigkeit.

    Womöglich handelt es sich aber auch um einen simplen Segens- oder Fluchspruch, wie man ihn vielfach durch das ganze Mittelalter hindurch an jeder passenden und unpassenden Stelle im und am Haus anbrachte und das man heute noch gelegentlich im Süden findet, wo man das heute "Gott schütze dieses Haus und …" nennt. Einfach mal abarten, was die genaue Auswertung bringt.

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