86 Fotos von der Role Play Convention RPC 2011 in Köln mit Heiter bis Folkig, McPiet und The Other

Endzeit vs. Predator

Endzeit vs. Predator

Zwei Hallen und ein großer Außenbereich waren gefüllt mit den Messe- und Marktständen der Aussteller der diesjährigen Roleplay-Convention. LARP-Ausrüstung, Tabletopspiele, Gesellschaftsspiele, Musik, Kleidung, und und und waren zu haben und viele Demospiele und Workshops wurden angeboten. Der Mittelaltermarkt war außen gelegen und wurde bei schönstem Sonnenschein ausreichend von den Bands auf der großen Bühne beschallt, während in der ersten Halle die große Aktionsbühne reichlich Giveaways unter die Leute gebracht wurden. Eiens der Highlights waren die vielen Gewandeten und Verkleideten, die ihre aufwendigen Kostüme zur Schau stellten. Eine ganze Horde Predatoren lief umher und Steampunk- mischte sich mit Endzeitvolk.

86 Fotos von der RPC 2011 auf www.zeugenberg.de

Bauchtanz

Bauchtanz

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300+ Fotos vom In Memoria 2 – Zarocon vom 15.-17. Oktober 2010 online

Fotos vom Con unter

http://www.zeugenberg.de

und auf der Con-Seite

http://in-memoria.zarorien.de/

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1500 Scheibenweltgeschichten und keiner findet sie? Schlechter Plan.

Gestern habe ich einen kleinen Testballon gestartet. Um die Stadtwache von Ankh-Morpork mal etwas näher an 2010 zu bringen, habe ich alle Geschichten, die ich selbst geschrieben habe, in eine Blog-Software gepackt, in der Hoffnung, dass Suchmaschinen, Crawler und *gasp* Internetbenutzer die keyword-getränkten Geschichten aus der größten Metropole der Scheibenwelt so besser finden können.

Der Versuchsblog befindet sich hier:

http://stadtwache.wordpress.com/

Was ist die Stadtwache?

Die Wache ist ein Rollenspiel, das auf der bekannten Scheibenwelt von Terry Pratchett basiert, die von unfähigen Zauberern, explodierenden Drachen und anzüglichen Hexen bewohnt wird.

Jeder Spieler denkt sich selbst eine Figur aus: Wie der Name sagt, geht es um die Stadtwache von Ankh-Morpork, die Figuren der Mitspieler stellen also Wächter in dieser Truppe dar. Die Charaktere erleben die Scheibenwelt und die Wachearbeit in Kurzgeschichten, die von den Spielern geschrieben werden.

Die Mitspieler schreiben kurze Geschichten über die ‘Kriminalfälle’ in Ankh-Morpork und bewerten gleichzeitig die der Anderen. Durch die Bewertungen bekommt man Punkte, die früher oder später zu Beförderungen führen. Soweit die einfache Grund-Idee. Mit der Zeit sind immer wieder Neuerungen dazu gekommen: Multi-Missionen, Live-Fälle, eine starke Community ist gewachsen und Treffen finden statt.

Willst Du mehr erfahren? Schau in unsere Anleitung.
Oder melde Dich direkt an und werde ein Teil der Stadtwache von Ankh-Morpork!

Stoppt die Maschine

Gestern war, wie jeden ersten Freitag im Monat, wieder FNORD in den vier Winden. Mystery-Krimi im Hier & Jetzt steht dran und dafür sorgt nur zur Hälfte die Hintergrundstory um Erzbösewicht John Meister, sondern auch das System dahinter, in dem jeder genau den Charakter spielt, den er in dieser Welt platzieren kann. Level 5 Telepaten und Söldner treffen Schamanen, X-Men-artige Mutanten und ganz normale Bürger. Und ähnlich Cthulhu gilt: „Don’t love thy character“, denn auch bekannte PCs gehen schneller an einem Stromschlag dahin, als man hinschauen kann.

Nach dem Leverkusener Regenschirmverkäufer vom ersten Mal ging ich dieses Mal mit einem abgebrannten Schriftsteller auf Inspirationssuche ins Rennen. Wieder ohne Superkräfte, dafür mit einer höheren Willensstärke. Und solange die Verbindung stand, schrieb er als stiller Beobachter seine Sicht des Abends in sein Blog.

Vergangene Termine

Gestern habe ich eine Terminserie löschen können: Von nun an wird es kein Klingeln jeden zweiten Donnerstag mehr geben, denn die Vermietungsgesellschaft hat bestätigt, ab sofort eine Reinigungsfirma den Flurdienst übernimmt. Endlich muss man nicht mehr morgens aus dem Haus schleichenvon Nachbarn erwischt zu werden, die den Eindruck haben, dass man da beim nächsten Mal etwas gründlicher arbeiten müsse.

Nachdem ich das Hörbuch noch einmal mit im Auto hatte, schwanke ich nun, welcher Charakter mir lieber ist: Kapitän Lars Tobiasson-Svartman, der Protagonist in Henning Mankells Tiefe, oder Leo Perutz‘ Gestalt des Rittmeisters Gottfried Adalbert Freiherr von Yosch und Klettenfeld[1]. Beide sind gespalten und nicht ganz bei sich und bei beiden ist zumindest äußerlich mindestens eine Frau daran Schuld. Doch während der Erste seine Untaten mit Absicht begeht, sie plant und am Ende auf eine Art Verantwortung übernimmt, wird dem Rittmeister von seinem verwirrten Geist eine Logik vorgelegt, die ihm das eigene Handeln und das anderer immer wieder erklärt und damit legalisiert. In ihrer [gefühlten] Hilflosigkeit haben die Charaktere etwas gemeinsam.

Die Krimi- und Fantasy-Elemente des Meister des Jüngsten Tages machen das Buch unterhaltsam, während die skandinavische Kühle und Sprödigkeit Mankells Buch eine graue und manchmal unheimliche Stimmung gibt, ohne dass eigentlich etwas überraschendes geschieht, das Ende ist jedenfalls schon früh erkenntbar, es geht in erster Linie darum, den Weg das Charakters zu erkennen, der ihn dort hin führen wird.

Beide Romane sind jedenfalls lesens-/hörenswert :)

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