Die Fastenzeit ist da.

Am Aschermittwoch ist alles vorbei heißt es, dabei fängt die Fastenzeit gerade dann doch erst an. 40 Tage noch bis Ostern, genug Zeit für die Vorbereitung auf das höchste Fest im Kirchenjahr. Zwar wird die Fastenzeit in der westlichen Welt lange nicht so streng gehandhabt wie etwa der Ramadan, doch sich keine 1,5 Monate im Jahr mal etwas einzuschränken kann wenn schon nicht spirituelle Erleuchtung ja auch ganz andere Effekte haben. Vielleicht achtet man einfach nur mal auf das, was man zwischendurch so in sich hinein stopft und die Vorbereitung auf Ostern ist dafür ein „besserer“ Anlass, als ein Diät-Artikel in der Frauenzeitschrift, die im Wartezimmer liegt. Oder man nutzt die Zeit ganz gezielt zur Gewichtsreduzierung und schiebt die Fastenzeit als „soziale Ausrede“ vor (am meisten wahrscheinlich vor sich selber). Und manchmal kann es ja auch ganz sinnvoll sein, den Konsum gewisser Mittel einfach mal auszusetzen, um für sich selbst zu sehen, ob das überhaupt möglich ist („Ich könnte jederzeit aufhören“ bedeutet viel weniger als „Ich kann es auch einfach lassen“).

Ich habe für mich eine kurze Liste von Dingen aufgestellt, die jetzt ein paar Wochen einfach mal nicht stattfinden. Ich werde dabei weder vom Fleisch fallen, noch Entzugserscheinungen bekommen, so schlimm kann es also nicht werden.

%d Bloggern gefällt das: